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Abendstudium vs. Fernstudium

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Bildungslandschaft in Deutschland sehr verändert. Klassische Lebensläufe mit dem Werdegang Schule-Abitur-Universität werden immer seltener. Den jungen Schulabgängern stehen heute so viele Möglichkeiten offen, dass ihnen die richtige Auswahl schwerfällt. Gute Alternativen, auch neben einer beruflichen Tätigkeit oder während einer familiären Auszeit ein Studium zu beginnen, bieten ein Abendstudium oder ein Fernstudium. Während ein Abendstudium den Studenten einen festen zeitlichen Ablauf gibt, kann ein Fernstudium freier gestaltet werden.

Die Studiengänge führen je nach Studiengangswahl zu einem Bachelor- oder Masterabschluss und können nur nach Vorliegen der persönlichen Eignung begonnen werden. Aber auch der Abschluss in zertifizierten Weiterbildungen bzw. Seminaren ist möglich. Sie richten sich an Berufstätige, Menschen mit Familie bzw. jeden der sich weiterbilden und die Karriereleiter erklimmen möchte. Trotzdem gibt es gravierende Unterschiede. Die Suche nach einem passenden Studiengang ist nicht einfach, obwohl das Angebot an Kursen groß ist. Anbieter helfen Unentschlossenen mit einem Probestudium. Dabei spielen die individuellen Vorlieben und Bedingungen des Studenten eine große Rolle. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf unseren Portalen.

Besondere Form des Studierens: das Abendstudium

Lehrveranstaltungen eines Abendstudiums beginnen dann, wenn andere Studenten schon längst ihre Freizeit genießen. Die Absolventen treffen sich regelmäßig in den Räumen des Veranstalters, meist sogar mehrmals in der Woche sowie samstags. Hier findet klassischer Unterricht statt. Klausuren, Hausarbeiten und Prüfungen gehören zum Programm. Neben dem zeitlichem Aufwand für den Besuch der Unterrichtsstunden müssen zusätzlich klassische Hausaufgaben angefertigt werden.

Ein Abendstudium bindet den Studenten ähnlich wie ein Vollzeitlehrgang an den Ort der Hochschule bzw. des Veranstalters. Auch die Studienzeiten sind vorgegeben. Diesem strengen Zeitplan muss alles untergeordnet werden – der Urlaub der Familie, die Freizeitgestaltung, die Flexibilität im Job ist eingeschränkt. Auch am Wochenende bleibt nur wenig freie Zeit, da der Samstagsunterricht genauso dazugehört wie die Hausaufgaben die zu erledigen sind oder der Lernstoff nachgearbeitet werden muss. Der klare zeitliche Rahmen bringt auf der einen Seite Sicherheit für die Studenten, auf der anderen Seite schränkt er aber bei unvorhergesehenen Ereignissen die Flexibilität ein. Die Teilnehmer schätzen an den Veranstaltungen den persönlichen Kontakt mit Mitschülern und Lehrpersonal. Fragen können sofort geklärt werden. Der rege Austausch fördert die Motivation und den Erfolg.

Fernstudium als Form der Aus- und Fortbildung

Unter einem Fernstudium im klassischen Sinne versteht man das Studieren an einem Institut, ohne die Vorlesungen oder Seminare direkt zu besuchen. Damit eignet sich diese Studienform besonders für jene Studenten, die aus räumlichen oder zeitlichen Gründen nicht direkt an den Veranstaltungen einer Fachhochschule oder Universität teilnehmen können. Dazu zählen in erster Linie Berufstätige, Mütter oder Schwangere, aber auch Personen, die krank oder behindert sind. Die Vermittlung der Studieninhalte erfolgt heute sehr modern unterstützend im E-Learning, aber auch über Videos/DVD oder Lehrbriefe. Wie in einem Vollzeitstudium werden Klausuren geschrieben, Prüfungen abgelegt oder Hausarbeiten ausgearbeitet.

Heute wird der Begriff Fernstudium häufig weiter gefasst. Viele Anbieter von Fernkursen bezeichnen ihre Lehrgänge bereits als Fernstudium, obwohl kein akademischer Abschluss damit erworben wird. Solche Kurse können zum Beispiel nachträglich zu einem Schulabschluss führen, wie etwa zum Abitur. Fernlehrgänge gibt es für den Techniker- oder Meistertitel und auch für berufliche Qualifikationen zum IT-Berater bzw. IT-Manager, aber auch zum Energieberater, Ernährungsberater, Erziehungsberater oder Psychologischer Berater.

Für ein Fernstudium ist eine gehörige Portion Selbstorganisation und Durchhaltewillen erforderlich. Durch die Lehrmaterialien und durch Studienpläne werden vom Lehrgangsveranstalter zwar Vorgaben aufgestellt, aber wie sie erfüllt werden, bleibt dem Absolventen selbst überlassen. Häufig wird eine Regelstudienzeit empfohlen, eine Überschreitung über mehrere Monate ist jedoch meist problemlos möglich. Dank E-Learning, E-Mail und Internetforen konnte die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studenten und auch zwischen den Teilnehmern in den letzten Jahren deutlich verbessert werden. Bei einigen Fernkursen ist die Teilnahme an so genannten Präsenzphasen verpflichtend, das muss dann mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden. Gelernt wird auch bei einem Fernstudium meist am Abend, ist aber jedem selbst überlassen. Den zeitlichen Aufwand pro Tag kann der Absolvent selbst bestimmen. Ein wöchentlicher Aufwand von etwa 8-10 Stunden muss jedoch eingeplant werden.

Wichtige Fragen zur Entscheidung für ein Fern- oder ein Abendstudium

Möchten Sie sich für eine der beiden Studienformen entscheiden, helfen Ihnen folgende Fragen weiter:


– Welches Studium möchte ich aufnehmen bzw. welche Weiter- oder Fortbildung verbessert   meine Karrierechancen?

– Erfülle ich die Zulassungsvoraussetzungen?

– Gibt es in meinem Heimatort oder in der näheren Umgebung eine Hochschule oder einen   anderen Veranstalter, die ein Abendstudium in der gewünschten Richtung anbieten?

– Welcher Abschluss kann hier erworben werden?

– Wie hoch sind die Kosten und wo erhalte ich finanzielle Hilfe?

– Wie gestaltet der Anbieter zeitlich den Unterricht?

– Kann ich in dieser Zeit eine Kinderbetreuung absichern, auch kurzfristig oder in Notfällen?

Viele Fragen sind bereits unter Abendstudium gestellt worden, dazu kommen

– Welcher Anbieter versorgt mich mit abwechslungsreichem Lernmaterial?

– Welche besonderen Bedingungen gibt es (Präsensphasen, Prüfungen bei der IHK etc.)?

– Kann ich selbst allein gut lernen? Bin ich geduldig, zielstrebig, reicht meine Motivation über   viele Monate?

Ob Fern- oder Abendstudium, beide bilden die Grundlage für gute berufliche Chancen. Solch ein Studium im Lebenslauf zeugt von Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin und ist bei Arbeitgebern gern gesehen.


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